Es gibt in einer Beziehung wohl kaum eine größere Klippe als die Krankheit eines der beiden Beziehungsteilnehmer. (Gut, die Krankheit beider Beziehungsteilnehmer, aber so weit wollen wir gar nicht denken. :))

Man sagt ja Männern nach, ungemein liebesbedürftig, wehleidig oder gar fies zu sein, wenn sie krank sind, aber ganz ehrlich: alles Anfänger! Wenn meine Nase zu laufen beginnt, dann weiß der kleine Rabe schon, dass es Zeit ist, den Schützengraben zu graben, den Stahlhelm aufzusetzen und sich hinter seinem PC zu verstecken. Dort verharrt er dann, servil und flink wie ein Eichhörnchen, um meinen nicht endenden Strom von Wünschen zu bedienen. Anziehsachen, Essen, Trinken, Medikamente, Decken, Fieberthermometer und vor allem Taschentücher, Taschentücher, Taschentücher. Und immer, immer, ist er zu langsam, zu lustlos, zu schluderig, zu wenig mitdenkend! Unglaublich! Skandalös! Was für ein doofer Kerl!

Tja, und dann werde ich wieder gesund. Und schäme mich natürlich ganz fürchterlich. Und dann grinst der kleine Rabe, macht sich kräftig über mich lustig und es ist wieder gut. Bis zur nächsten Erkältung…. .

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