Auch wenn Adrian der “offizielle” Hochzeitsfotograf gewesen ist, so war er nicht der Einzige, der eine Kamera hat und sie auch zu bedienen weiß ;) Ergo hier mal die Fotos, die Udo und Sascha gemacht haben:

Und über den Link kommt man zu den Fotos von Udo und den Fotos von Sascha.

Wie schnell die Zeit vergeht. Jetzt ist es schon fast drei Monate (ein Vierteljahr!!!) her, dass wir uns das “Ja-Wort” gegeben haben. Bisher haben wir es nicht bereut. Naja, ich zumindest nicht. Ich hoffe die Hexe auch nicht ;)

Und lieber spät als nie – hier die Fotos, die Adrian auf unserer Hochzeit gemacht hat. Weitere Fotos folgen in den nächsten Tagen ;-)

Zu allen Hochzeitsfotos von Adrian geht es hier lang.

Das Freiwegheim ist seit heute Nachmittag um 15 Uhr endgültig aufgeräumt und sauber. So langsam beginnen die Hexe und ich zu realisieren, dass wir jetzt ein Ehepaar sind, während wir die Hunderte von Fotos, die Adrian auf unserer Hochzeit gemacht hat, sichten. Aber ich glaube das Ganze muss noch etwas sacken …

Wenn ich mir die ganzen Fotos so betrachte und zurück blicke stelle ich fest, dass ich wirklich nur wenig Zeit gefunden habe mich an jedem Tisch mal blicken zu lassen und mit allen Gästen zu reden. Ich habe sogar das Gefühl, dass ich mit fast Niemanden geredet habe und frage mich, was ich den Tag und den Abend überhaupt gemacht habe. Doch ebenso bin ich gewiss, dass ich mich nie gelangweilt habe. Ich glaube man braucht mehr als einen Tag für die Festivitäten, wenn man als Brautpaar all’ seinen Gästen die Aufmerksamkeit schenken wollte, die sie verdient hätten.

Apropos “verdienen”. Es gibt viele Leute, die unseren besonderen Dank verdienen. Menschen, die uns über das normale Maß hinaus bei der Vorbereitung und im Ablauf der Feier unterstützt haben. Das sind all’ die fleissigen Hände gewesen, die sich um die Spüle gekümmert haben*, in erster Linie unsere Eltern und engste Familie. Das ist Adrian, der als unser Hochzeitsfotograf fungiert und über 800 Fotos gemacht hat wie auch “Statler”, der bei dem Brautpaarshooting den “großen Lolli” gehalten hat. Frauke, die sich um die Spielsachen, und Lilli, die sich um die Dekoration aus Blumen und Kerzen gekümmert hat. Lara, die gute Fee beim Schmücken des Brautwagens, während der Feier und beim Aufräumen. Phillip, für die Mithilfe beim Aufbau und viel Organisationskram hinter den Kulissen**. Unser Nachbar Carsten und seine Freundin Cordula für kleine Versorgungsfahrten und Mithilfe beim Aufräumen. Don Michael, weil er während der Vorbereitungszeit oft auf seine Frau verzichten musste und auch tatkräftig beim Abbau geholfen hat. Den Kameraden vom THW, die vor dem Schloss den Sektempfang vorbereitet haben und Spalier standen. Paddy und Thomas, die mit dem MTW*** das Kartoffelgratin holen fuhren, …

Ein ganz besonderer Dank gilt Sunny, der nicht nur am Freitag beim Aufbau geholfen hat, sondern die ganze Zeit die Theke geschmissen hat. Ich musste ihn förmlich zwingen die Theke alleine zu lassen**** und sich etwas zu Essen zu holen. Dass er Gastronomieerfahrung hat, hat er auch nach den ehrfürchtigen Berichten von Gästen mehr als bewiesen. Sein Engagement kann gar nicht genug Lob erfahren – dafür viel Dank.

Doch die Feier und die ganze Organisation im Vorfeld als auch den Abbau hätten wir gar nicht stemmen können ohne meine Trauzeugin und unsere Hochzeitsplanerin Biggi, die uns in den Monaten und Wochen vor dem Tag der Entscheidung mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat. Sie hat das Buffet koordiniert, die Hochzeitstorte organisiert, war mit der Braut das Brautkleid aussuchen und mit mir meinen Anzug, hat uns bei sämtlichen Einkaufsfahrten ertragen müssen, den Brautwagen mit geschmückt, im THW rumorganisiert, sich Spiele ausgedacht, uns in stressigen Zeiten bei Laune gehalten, wegen uns fast keine Zeit mehr für ihre Familie und ihren Job und die THW-Jugend gehabt*****, begleitete uns beim Kauf der Trauringe, war mit der Braut am großen Tag bei der Kosmetikerin und der Friseurin und hat dann noch den Bräutigam vom Hotel abgeholt, hat noch während der Feier Versorgungsfahrten gemacht und am Tag danach beim Abbau mitgearbeitet, … – und ich habe ganz sicher noch viele Sachen vergessen. Danke für Alles, Biggi.

Letzendlich ist es einfach überwältigend, wenn man so viele Freunde hat, die einem die helfende Hand reichen. So viele, dass wir wahrscheinlich noch Jemanden vergessen haben, was uns schon jetzt sehr Leid tut. Euch allen, die uns geholfen haben: Vielen, vielen Dank :)

* was weitaus mehr Arbeit für eine relativ kleine Gruppe von Leuten war, als wir uns ausgemalt hatten
** und unserem Rücken für Spiele und so ;)
*** Mannschaftskraftwagen
**** ich war mir nämlich sicher, dass weder die Theke weglaufen noch in der Zeit Jemand verdursten wird ;)
***** wir sind der festen Überzeugung, dass ihre Tage in den vergangenen Wochen mehr als 24 Stunden gehabt haben müssen, um all’ das zu bewältigen

Hier schon mal die ersten Fotos von Hexe & Rabe als Hochzeitspaar ;)

Fotografie: Adrian Niessen

Sie hat “Ja” gesagt. Ich habe “Ja” gesagt. Und dafür gibt es sogar über fünfzig Zeugen. Alles ist gut :)

Wir sind gerade vom Aufräumen des Saales* gekommen und sind auch gleich wieder weg, daher hier nur ganz kurz ein Lebenszeichen. In den nächsten Tagen wird man hier** mehr lesen können und sobald wir die ersten Fotos haben wird es hier auch eine Auswahl zu sehen geben.

Es war auf jeden Fall ein grandioses Fest mit vielen netten Freunden und Verwandten.

* sind noch nicht ganz fertig, aber morgen gibt es Dank vieler helfender Hände nicht mehr viel zu tun
** ja hier, denn das Blog wird als Eheblog weiter fortgeführt

Jetzt geht es auf die Zielgerade. Wir freuen uns immer noch auf die Hochzeit und sind uns immer noch sicher, dass wir damit die richtige Entscheidung getroffen haben. Ebenso freuen wir uns natürlich auf unsere zahlreichen Gäste, deren Anzahl sich derzeit bei 175 Verwandten und Freunden einpendelt. Wir hoffen einfach auf einen schönen Tag und eine kurzweilige Feier.

In den letzten Wochen haben wir festgestellt, dass die Organisiation einer Hochzeit wirklich viel Zeit erfordert und nicht so einfach nebenher zu bewerkstelligen ist, wenn man gewisse Ansprüche hat*. Aber ich bin sicher, dass wir nicht an alles gedacht und nicht alles in der Zeit geschafft hätten, wenn wir nicht durch unsere Hochzeitsplanerin Biggi unterstützt worden wären. Für Ihr Engagement, das sie tagtäglich aufbringt, für die Zeit, die sie sich immer wieder aufs Neue für uns nimmt, und für die guten Ratschläge, die sie uns gibt, können wir Ihr eigentlich gar nicht genug danke. Das muss einfach noch mal gesagt werden.

Jetzt noch drei Tage arbeiten und ab Donnerstag** werden wir im Freiwegheim sein, um den Saal zu möblieren und zu schmücken. Wer Lust und Zeit hat uns zu helfen ist natürlich willkommen. ;)

* obwohl unsere ja jetzt nicht sooo hochgeschraubt sind, wie ich glaube
** so um den späten Vormittag

Jetzt ist der Termin auch amtlich. Nicht, dass wir ihn nicht schon vor Versand der Einladungen mit dem Standesbeamten von Sinzig, Herr Müller, fest gemacht hätten. Doch heute haben wir bei ihm alle erforderlich Formalitäten erledigt und damit auch die schriftliche Terminbestätigung in den Händen: Wir werden am 04. Dezember 2010 um 11.00 Uhr im Sinziger Schloss getraut. Damit sind wir der letzte Termin des Tages, was bedeutet, dass wir nicht beim Sektempfang von der nächsten anrückenden Gesellschaft gestört werden ;)

Einzig die Software des Standesamts war etwas überfordert, denn es ist wohl sehr selten, dass die zukünftigen Eheleute keine Erklärung zum Familiennamen abgeben. Normalerweise nimmt ja die Frau den Namen des Mannes an oder umgekert. Oder einer der Partner führt ab der Heirat einen Doppelnamen. Aber wir geben keine Erklärung ab, so dass wir auch weiterhin als Verena Krichel und Hagen Hoppe durchs Leben gehen werden, auch wenn wir verheiratet sind. Das dem Programm beizubringen hat etwas gedauert …

Da wir vom ersten angefragten Getränkelieferanten (ich schrieb es bereits) noch immer kein Angebot vorliegen haben beschleicht uns das Gefühl, dass unser Geld nicht gewollt ist. Ergo waren wir heute* noch beim “Getränke-Karussell”, der uns das Zeug zum Trinken am Freitag anliefern wird. Das bedeutet zwar, dass es kein Fassbier geben wird, sondern nur Flaschen, aber ich denke damit können wir leben. Zumal so auch keine Zwangspausen durch leere Fässer oder zuviel oder zuwenig Druck auf der Schankanlage entstehen.

Aber es steht noch genug auf der Liste, z.B. meine neue Brille abholen, mir einen Hut kaufen, ich brauche noch Schuhe, wir haben nix mehr wegen der Hochzeitstorte gehört, …

* auf Betreiben der Hexe, wie ich zugeben muss

Scheinbar war mein Artikel “Angemessene Kleidung” zur Klärung der Kleidungsfrage doch nicht so ausreichend, wie ich gedacht hätte. Naja, dann versuche ich es mal auf ein Neues und mische die Dresscodes, die ich so im Internet finde, mit unseren Vorstellungen – rausgekommen ist folgender “Leitfaden”:

  • Die Kleidung sollte dem Anlass entsprechend gewählt sein. Eine Hochzeit ist ein festlicher Anlass, entsprechend festlich bzw. elegant sollte auch die Kleidung sein.
  • Weiß und schwarz sind auf einer Hochzeit tabu, denn weiße Kleidung (auch Creme und Elfenbein) sind der Braut vorbehalten*, während Schwarz in unserem Kulturkreis eine Farbe der Trauer ist**.  Wobei man schwarze Kleider mit farbigen Akzenten (z.B. Bluse, Schal, Stola, etc.) passend machen kann. Männer haben es etwas einfacher, weil ein schwarzer Anzug natürlich immer richtig ist – jedoch auch hier wäre weißes Hemd und schwarze Krawatte eher etwas für eine Beerdigung.
  • Als Fauxpas gilt es eleganter und auffälliger als das Brautpaar gekleidet zu sein. Was zugegebenermaßen schwierig ist, wenn man nicht weiß, was Braut und Bräutigam tragen werden …
  • Da es in einem Forum als mögliche Lösung bzw. Umgehung der Kleiderfrage zur Sprache kam: Nackt zu kommen ist nur angeraten, wenn man es sich optisch leisten kann und einen Defibrilator im Handgepäck hat :D

Ich hoffe damit wären alle Klarheiten beseitigt ;) Wenn nicht, einfach fragen …

* auch wenn sie selber diese Farbe nicht tragen sollte ;)
** nein, eine Hochzeit ist keine Trauerveranstaltung, auch wenn man zuweilen dem Bräutigam sein Mitleid ausspricht :D


Huch. Morgen ist schon Oktober und am nächsten Montag ist es schon knapp einen Monat her, dass wir uns für die Hochzeit entschieden haben. Und dann sind es auch nur noch zwei Monate bis zur Trauung selber. Ab heute also nur noch 65 Tage. Und wenn man dann mal sieht, was man noch alles organisieren und besorgen muss befällt mich langsam ein leichter Anflug von Panik. Dass einige Sachen dann noch Vorlaufzeit brauchen macht es nicht besser.

Neben dem indessen ja schon ausreichend von mir ausgewalzten Thema der Kleidung des Bräutigams müssen wir noch die Ringe aussuchen und besorgen, die Getränke müssen geordert werden, meine kleine Hexe braucht für ihr Kleid noch einen Überzieher*, das Buffet erfordert noch Organisationsarbeit**, die Liste mit den Gästezusagen muss ständig gepflegt werden, das Thema Hochzeitstorte sollten wir langsam zum Abschluss bringen, die Hutfrage müssen wir noch klären, die Dekoration muss überlegt und beschafft werden, wir müssen Anfang Oktober noch mal zum Standesbeamten für das Aufgebot, ich muss mir noch einen Trauzeugen bzw. eine Trauzeugin aussuchen, für die Feier müssen wir noch eine Musikauswahl treffen und ggf. noch eine Anlage organisieren, ich wollte bis dahin noch eine neue Brille haben****, …

Mir war vorher gar nicht so real bewusst, wie organisatorisch aufwendig eine Hochzeit ist. Und dabei kann man es sicher noch organisatorisch aufwendiger machen, wenn man es unbedingt braucht. Auch wenn ich vor dem Akt selber keine Angst habe***, so bekomme ich doch langsam einen Anflug von Panik hinsichtlich der verrinnenden Zeit und den ganzen noch zu erledigenden Dingen.

Tief durchatmen, Rabe – und mit der Hexe***** nacheinander die Sachen anpacken …

* schließlich heiraten wir im Dezember und es könnte etwas kühler sein
** auch wenn wir hoffen, dass unsere Gäste etwas dazu beitragen, muss auch das koordiniert werden
*** ist für mich ja auch nicht das erste Mal, das ich heirate
**** schließlich haben sich die Werte meiner Augen verbessert und die Hochzeit wäre ein guter Anlass<
***** und der Hochzeitsplanerin

Die kleine Hexe heiratet und ich bin das notwendig-üble Beiwerk, bekomme ich zu hören. Die Braut steht im Mittelpunkt, lese ich auf einer Internetseite. Da frage ich mich, ob eine Frau nicht direkt alleine heiraten kann,wenn der Bräutigam eigentlich nicht wirklich von Relevanz ist. ;) Ebenso frage ich mich, wie uninteressiert oder unselbstständig Männer sein müssen, wenn in Webseiten mit Hochzeitstipps zur Bräutigamkleidung der Braut (!!!) geraten wird, mit ihrem Mann gemeinsam einkaufen zu gehen, damit er sich was Schönes, zum Brautkleid passendes aussucht.

Scheinbar sind die Männer auch nicht ganz unschuldig an der Situation, die für ein gleichberechtigt für Beide bedeutendes Ereignis sein sollte, wenn sie nur den Termin wissen wollen und sich sonst aus der Organisation und auch der  Festlegung der einer solchen Festivität inne liegenden Ästhetik verabschieden. Ein Verhalten, das – zumindest nach dem Eindruck, den man beim Studium der entsprechenden Ratgeber-Seiten im Netz gewinnt – weit verbreitet scheint. Leider.

Ich bin anders. Gut, wer möchte im Endeffekt schon so sein, wie die Mehrheit. ;) Doch ich beteilige mich* an den Planungen und möchte auch an möglichst Allem** beteiligt werden. Was jedoch auf Grund der “Vorurteile” zuweilen scheinbar etwas schwierig ist, weil es von einem Mann nicht erwartet wird und es nicht vorgesehen zu sein scheint. Etwas ärgerlich, wenn man dagegen ankämpfen muss. Gut aber, dass ich zumindest bei der kleinen Hexe diesbezüglich offene Türen einrenne …

*mit wachsender Begeisterung
**aus traditionellen Gründen natürlich das Brautkleid ausgenommen

Hexe & Rabe is proudly powered by WordPress and the Theme Adventure by Eric Schwarz
Entries (RSS) and Comments (RSS).

Hexe & Rabe

Der Tag der Entscheidung und das Leben danach